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Bon appétit!

Europa – Wiebke in Frankreich
04.05.2021

Frankreich - Wiebke ist als Freiwillige am Fackelträgerzentrum „Champfleuri“, um dort vor allem im praktischen Bereich zu unterstützen. Wie Gott durch sie im Hintergrund wirkt, schreibt sie hier.

Es ist kaum zu glauben: Tatsächlich ist jetzt schon fast die Hälfte meiner Zeit hier in Frankreich vergangen! Mir geht es sehr gut hier und ich freue mich auf die verbleibenden Monate, die ich in Champfleuri verbringen darf.

Zum ersten Mal seit Oktober konnten wir nun wieder Gäste willkommen heißen. Ursprünglich geplant war eine Ski-Freizeit für Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 17 Jahren, die aber etwas umgestaltet wurde, da die Skistationen weiterhin geschlossen sind. Statt Abfahrtsski gab es also einzelne Ausflüge, wie eine Schneeschuhwanderung, Langlaufski und Schlittenfahren. Auch wenn die Kinder nicht im Freizeitzentrum übernachtet haben, war es sehr schön, nach so langer Zeit wieder einmal für mehr Leute den Tisch zu decken und Essen zu servieren.

Auch mein Tagesablauf sah in dieser Woche etwas anders aus: Nach dem gemeinsamen Frühstück mit den Bibelschülern ging es nicht wie gewohnt zum Bibelunterricht, sondern in die Küche. Während die Bibelschüler die Kinder in Empfang nahmen und für sie das Programm gestalteten, habe ich fast jeden Vormittag in der Küche mitgeholfen und Salat gewaschen, Gemüse geschält oder Kuchen gebacken. Für uns als Service-Team gab es bereits gegen 11:20 Uhr Mittagessen, damit wir anschließend um 12 Uhr den Kids das Essen ausgeben konnten. Nachdem wir gegen 14 Uhr den Abwasch erledigt hatten, standen noch ein paar Putz-Aufgaben auf dem Plan, bevor wir dann selbst eine Pause gemacht haben. Sobald die Kinder das Gelände verlassen hatten, säuberten und desinfizierten wir die Gemeinschaftsräume. Abschließend servierten wir den Bibelschülern das Abendessen.

All das klingt nach viel Arbeit, aber mir hat es viel Freude bereitet, während des Ferienlagers in der Küche mitzuarbeiten. Normalerweise helfe ich dort eher selten, weil ich vormittags meistens am Bibelschulunterricht teilnehme. So war das Camp eine angenehme Abwechslung zum sonstigen Alltag und wir alle sind sehr dankbar, dass diese Tage stattfinden und die Kinder von Jesus hören konnten. Denn bis vor einigen Wochen war unsicher, ob vielleicht doch noch ein Lockdown angekündigt wird. Wirklich ermutigend war, am Ende der Woche von den Bibelschülern zu hören, wie Gott durch sie gewirkt hat und dass sie mit den Kids nicht nur viel Spaß & eine schöne Zeit, sondern auch tiefe Gespräche über Gott und den Glauben hatten. Das hat mir neu gezeigt, wozu ich durch meine Arbeit im Hintergrund beitragen darf, denn ich selbst hatte wenig Kontakt mit den Kindern und habe nicht viel davon mitbekommen, wie die Tage hier für sie verliefen.

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Möchtest du auch ein Coworker werden? Dann bewirb dich bei uns. Wir würden uns total über deine Unterstützung freuen.