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(No) Lost Place #2: In Myanmar haben sie nichts verloren...

Asien – Ehepaar Andreas und Krista Reppich - Myanmar
05.05.2021

Da ist ein Ehepaar aus dem schwäbischen Leonberg bereit, alle Annehmlichkeiten hinter sich zu lassen. Erfolgreich im Berufsleben bei einem großen Elektronik-Konzern: Eigentlich ist alles erreicht. Die Kinder aus dem Haus, angesehen in der Gemeinde, wichtige ehrenamtliche Tätigkeiten - warum sollte so jemand noch einmal "rausgehen"? Selbst Fernweh kann es nicht sein, denn die Berufskarriere führte bis nach Japan. Und dennoch haben sich Andreas und Krista Reppich dazu entschlossen, und kurz danach kam... die Corona-Krise.

Doch sie durften erleben, wie Gott den einmal eingeschlagenen Weg nach Myanmar immer wieder ebnet. Die Entwicklungshelfer-Akademie AIZ musste 2020 Covid-19-bedingt fast alle Kurse absagen – doch das Ehepaar Reppich fand in Deutschland eine Frau, die ihnen die Kachin-Sprache "Jinghpaw" per Skype erklärte. Wegen der Pandemie wurde kurz nach dem Aussendungsgottesdienst der komplette Flugverkehr nach und in Myanmar eingestellt – doch das Bundesministerium gab die Erlaubnis, bereits im Homeoffice mit der Arbeit zu beginnen. Die Internetverbindungen zur Partnerorganisation sind belastbar, seither wird "gezoomt", was das Zeug hält. So konnten auch die politischen Turbulenzen wegen der Wahlen im November noch in Deutschland überbrückt werden.

Nein, Reppichs haben eigentlich in Myanmar nichts verloren, aber sie wollen unbedingt dorthin: weil es immer noch Menschen gibt, die in diesem Land am Golf von Bengalen verlorengehen. Und weil die Kachin Baptist Convention mit ihrer Organisation "Sut Shanan" ("Hell scheinende Kostbarkeit") nicht nur Bioprodukte, Reis sowie nachhaltig gewonnenes Pflanzenöl herstellt, sondern auch ein Licht sein will, damit Menschen Gott finden.

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