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(No) Lost Place #3 - ABC: Albanien, Bunker... Christus

Fachkräfte – Philemon und Lisa Koebele - Albanien
05.05.2021

Ob Albanien ein verlorenes Land ist? – Das fragt man sich, wenn man die schon über zehn Jahre währenden Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union betrachtet. Wenn man realisiert, dass mittlerweile jeder dritte Albaner das Land verlassen hat. Wenn man in aller landschaftlichen Schönheit die Relikte des Hardcore-Sozialismus "à la Enver Hoxha" sieht, dessen brutale Frau erst 2020 verstarb. Eine Mörderin, die den Kommunismus erzwingen wollte wie Margot Honecker oder Elena Ceausescu. Man nannte sie die "schwarze Witwe", und beinahe hätte sie Albanien zum "lost place" gemacht.
Doch die Zeiten ändern sich. Wir freuen uns, dass sich Philemon und Lisa aus Mönchengladbach mit uns auf den Weg nach Albanien gemacht haben, um dort eine Schreinerausbildung aufzubauen. Sie arbeiten dabei mit einheimischen Gemeinden und einem deutschen Verein zusammen, die das gemeinsame Anliegen haben, junge Leute im Land zu halten und ihnen eine berufliche Perspektive zu geben. Das ist nicht einfach, wenn „Jobs auf dem Bau“ in Ungarn, Österreich oder Deutschland besseres Geld versprechen. Aber es gibt eben auch in Albanien junge Menschen, die ihr eigenes Land aufbauen wollen. Die ihre Heimat bewahren wollen. Die den großen Nationalstolz im „Land des Doppeladlers“ mit echtem Leben füllen wollen.

Für Philemon und Lisa ist klar, dass zum "echten Leben" auch eine Beziehung mit Jesus Christus gehört. Die beiden waren schon mit als Freiwillige mit Coworkers (früher Co-Workers International) im Ausland: Lisa arbeitete bei den Massai in Tansania mit, Philemon war sogar für zwei Jahre im Einsatz im Ostkongo, um dort eine Schreinerei auf Vordermann zu bringen und ein Krankenhaus auszubauen. Wir freuen uns, dass wir solchen „Nachwuchs“ haben – und danken Ihnen, wenn Sie Koebeles mit ihrem Nachwuchs in Ihre Gebete einschließen.