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Schneller als gedacht

Elena in Ruanda
27.04.2021

Ruanda - Elena macht ihren Freiwilligendienst im Projekt der Schwesternschaft "Abaja ba Kristo". Sie berichtet, wie sie Vorbereitung, Ausreise und Einleben erlebt.

Am 3. August bin ich zum Vorbereitungsseminar von Coworkers nach Friolzheim gefahren ohne zu wissen, ob ich jemals ausreisen werde. Umso schöner und überraschender war es, als ich bereits in der ersten Hälfte des Seminars erfuhr, dass es sehr realistisch sei, dass schon Mitte September eine Einreise nach Ruanda möglich sein könnte. Schon am 12. September betrat ich dann das Flugzeug.
 
Für mich ist das ein riesen Geschenk, dass dieser Einsatz jetzt, trotz der besonderen Umstände, möglich ist und ich bin Gott dafür sehr dankbar! Dankbar war ich auch für das bereits erwähnte Vorbereitungsseminar. Auch wenn ich mir davor kaum vorstellen konnte, was man da ganze zwei Wochen wohl alles machen würde, freute ich mich auf diese intensive Zeit. Und letztendlich war ich wirklich sehr begeistert. Das Programm beinhaltete eine gelungene Mischung aus richtig guten und hilfreichen Seminareinheiten, Zeit, die man sich bewusst für Gott und die Neuausrichtung auf Jesus nehmen konnte, und ganz viel Gemeinschaft mit den anderen Coworkers-Freiwilligen, die ich in den zwei Wochen sehr ins Herz geschlossen habe!

Nach dem Seminar fuhr ich meiner Familie ins Allgäu zur einer Familienfreizeit hinterher. Nach zwei schönen Wochen mit Freunden und Familie trat ich meinen Flug in das ostafrikanische Ruanda an. Es konnte losgehen!

Ohne große Zwischenfälle in Kigali angekommen, wurde ich direkt in das Hotel gebracht, in dem ich nun meine Quarantäne verbrachte und auf meinen zweiten Corona-Test wartete. Dort tätigte ich noch ein paar Telefonate und fiel schließlich todmüde ins Bett. Nach einem negativen Testergebnis durfte ich endlich Familie Manz kennen lernen. Ruprecht ist seit ca. 5 Jahren gemeinsam mit seiner Frau Raphaela und ihren vier Kindern als Fachkraft hier in Ruanda. Gemeinsam mit ihnen durfte ich noch 2 Tage in Kigali verbringen, bevor wir dann die Fahrt nach Rubengera antraten.

Die ersten Wochen hier waren total schön! Ich habe mich von Anfang an sehr wohl gefühlt. Die Schwestern von "Abaja ba Kristo", haben in Zusammenarbeit mit Ruprechts Vorgänger die Berufsschule und die Schreinerei hier im Ort aufgebaut. Eine Ausbildung an dieser renommierten Berufsschule ermöglicht vielen jungen Ruandern eine Perspektive für die Zukunft. Von den Schwestern wurde ich sehr herzlich aufgenommen! Regelmäßig bin ich bei ihnen zum Essen und bereits kurze Zeit nach meiner Ankunft war ich zu einer Feier eingeladen.

Ich freue mich über die Herausforderungen, vor die ich hier gestellt werde: Kommunikation trotz Sprachbarriere, Konfrontation mit einer komplett anderen Kultur, das Erlernen einer ganz neuen Selbständigkeit und vieles mehr. Manche dieser Dinge können schon etwas frustrierend sein, aber man hat viel mehr Erfolgserlebnisse. (Ich weiß noch wie stolz ich war, als ich mein erstes vollständiges "Small-Talk-Gespräch" auf Kinyarwanda geführt habe. Außerdem weiß ich, dass ich mit diesen Dingen nie alleine bin, dass Jesus auch hier in Ruanda mit mir unterwegs ist und immer für mich da ist. Und Ruprecht und Raphaela sind auch immer für mich da, wenn ich ein bisschen verloren ("lost" :D) bin.

Ansonsten bin ich dankbar, dass ich wirklich von ganzem Herzen sagen kann, dass es mir gut geht, ich mich sehr wohlfühle und richtig glücklich bin hier mitzuwirken!

 

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