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Wissen weitergeben - und Hoffnung

Fachkräfte – Hermann Eberbach in Kenia
18.12.2021

„Jesus ist als das Licht in die Welt gekommen, damit keiner, der an ihn glaubt, länger in der Dunkelheit leben muss.“ Mit diesem Bibelwort aus Johannes 12,46 hat Hermann seinen letzten Rundbrief überschrieben, mit dem er aus den überbevölkerten Slums von Nairobi berichtet. Riesige Wellblechsiedlungen wie Kiambiu oder Korogocho, die völlig verschmutzte Kloake des Nairobi River, der mitten durch die Armutsviertel führt und eher Abwasserkanal als Fluss ist: Hier ist manche Dunkelheit greifbar. Und umso größer die Hoffnung, da irgendwie ans Licht herauszukommen.

Im Berufsbildungsprojekt von „Tumaini Ministries“ unterrichtet Hermann „Lebenswerkzeuge“, wie man auf Englisch sagt. Und als „Life Skills Teacher“ ist er für manchen Jugendlichen ebenso Lehrer für Elektro- und Schweißarbeiten wie irgendeine Mischung aus Chef, Ausbilder, Vater und Pastor. Viele Jungs wachsen ohne Eltern auf der Straße auf. Einige machen ihre „Elektroausbildung“, indem sie als Mastkletterer beim Stromklau an den Freileitungen des Slums mithelfen. Lebensmüdigkeit trifft auf Überlebensmut. In diese Dunkelheit leuchtet Licht – durch das Ausbildungszentrum, durch das, was Hermann dort lebt und von Jesus erzählen kann. Bald beginnen übrigens auch junge Frauen, Schneidern zu lernen. Hermann gibt Fachwissen weiter – und Grund zur Hoffnung.