Die Ereignisse im Iran haben in den vergangenen Wochen eine neue Dramatik erreicht. Während sich im ganzen Land Proteste ausbreiten und das Regime mit brutaler Härte reagiert, stehen viele iranische Christen mitten in dieser Erschütterung – verletzt, betroffen, aber zugleich hoffnungsvoll.
Seit Jahrzehnten sind Christen im Iran Repressionen ausgesetzt. Viele von ihnen haben Gefängnis, Bedrohung und Verfolgung aus eigener Erfahrung erlebt. Anders als bei den Protesten der vergangenen Jahre solidarisieren sich dieses Mal erstmals zahlreiche Gläubige offen mit den Demonstrierenden.
Trotz Internetabschaltungen, Gewalt auf den Straßen und Tausenden von Todesopfern wächst der Mut vieler Christen. Einige berichten, dass Menschen inmitten der Unruhen Trost, Hoffnung und Glauben finden. Gleichzeitig nimmt jedoch die Gefahr zu: Christen werden beschuldigt, ausländische Interessen zu vertreten, und stehen unter wachsendem Druck, falsche Geständnisse zu unterschreiben.
Gerade in dieser Zeit zeigen christliche Leiter im Iran und in der Diaspora eine neue Entschlossenheit. Sie rufen zu Gebet, Gerechtigkeit und Freiheit auf – nicht nur im politischen Sinne, sondern zutiefst geistlich. Viele hoffen auf ein eines Tages freies Iran. Zugleich wissen sie, dass wahre Freiheit letztlich nur durch Jesus Christus möglich ist.
Darum ist unser Gebet entscheidend:
für den Schutz der Gemeinden inmitten der Gewalt
für Trost und Ermutigung der Leidenden
für Mut, das Evangelium weiterzugeben
für echte Freiheit und Wandel im Land
und für eine tiefe geistliche Erneuerung, die nur Christus schenken kann
