Das Leben von Kindern in Peru ist hart. Armut, Gewalt und Drogen zerstören Familien. Besonders herausfordernd wird es, wenn ein Kind mit Behinderung zur Welt kommt. Das Baby gilt als „Schicksalsschlag“ – und wird oft auch so behandelt. Alle wenden sich ab und lassen die Mutter im Stich. Solche Geschichten hört Mona, die als Physiotherapeutin bei unserer Partnerorganisation „casayohana“ mit Kindern mit Behinderung arbeitet, ständig. Doch durch ihre Hilfe und Hingabe wandeln sich diese Geschichten – so wie beim kleinen Kyliam*: „Er kam mit Klumpfüßen und Gesichtslähmung zur Welt. Seine Mutter Marizol* war nach der Geburt so geschockt, dass sie ihren Sohn in der Klinik erstmal zurückließ. Später kam Marizol mit ihrem Baby zu „casayohana“, wo Mütter und behinderte Kinder willkommen sind. Anfangs hatte sie extreme Schwie- rigkeiten, mit Kyliam eine Bindung aufzubauen. Aber Gott hatte andere Pläne. Kyliam und Marizol wurden im „casayohana“ liebevoll und kompetent begleitet. Der Junge läuft, mittlerweile tanzt er sogar. Marizol hat angefangen, bei uns zu arbeiten. Was uns am meisten freut: Sie hat Jesus als ihren Retter angenommen.“ Mona ist überzeugt: „Das schafft kein Mensch! Jesus muss mit seiner verändernden Liebe in die Herzen der Menschen kommen! Marizol lebt nun versöhnt.“
*Name geändert
Mit ihrem "Schicksal" versöhnt
