Gebetsaufruf: Angespannte Lage im Nahen Osten – Hoffnung und Hilfe im Libanon

Projekte – 5428 | Nothilfe Naher Osten

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Update 09.03.2026:
Nach mehreren Tagen Krieg im Libanon verschlechtert sich die humanitäre Lage zunehmend. Inzwischen sind fast eine halbe Million Menschen auf der Flucht – viele von ihnen ohne einen sicheren Zufluchtsort. In einigen Regionen gibt es Einschränkungen bei der Aufnahme von Geflüchteten, unter anderem aus Sicherheitsgründen, da zivile Gebäude teilweise Ziel von Angriffen werden könnten. Gleichzeitig versucht die Regierung, bewaffnete Gruppen im Land stärker zu kontrollieren und ausländischen Einfluss einzudämmen. Währenddessen bleiben viele Menschen – darunter auch zahlreiche Christen im Süden des Landes – trotz großer Gefahr in ihren Dörfern. Obwohl Evakuierungsbefehle ausgesprochen wurden und Kämpfe in der Nähe stattfinden, sehen manche keine Möglichkeit zu fliehen oder entscheiden sich bewusst zu bleiben.

Unsere Projektpartner vor Ort leisten dringend benötigte Nothilfe. 
Zu den aktuellen Maßnahmen gehören:
• Verteilung von Matratzen, Decken, Winterkleidung, Milch
• Bereitstellung von Mahlzeiten für eine Schule, die Geflüchtete aufnimmt
• Unterbringung und tägliche Versorgung von Familien, die ihre Häuser verlassen mussten
• Verteilung von Essen und Matratzen sowie die geplante Einrichtung einer provisorischen Klinik auf einem Schulgelände

Bitte betet weiterhin für Schutz, Versorgung und Hoffnung für die Menschen im Libanon – und für Frieden in der gesamten Region.

Update 06.03.2026:
Die Lage im Nahen Osten bleibt äußerst angespannt. Seit dem Wochenende kommt es zu intensiven Angriffen der USA und Israels auf Ziele im Iran sowie zu Gegenangriffen Irans in verschiedenen Teilen der Region. Die Eskalation sorgt für große Unsicherheit – besonders für die Zivilbevölkerung. Auch Christen in der Region spüren diese Anspannung stark. Gemeinden, Pastoren und Familien wissen nicht, was die nächsten Tage bringen werden. Gleichzeitig halten viele Kirchen gerade jetzt im Gebet zusammen und suchen gemeinsam Gottes Nähe.

Besonders betroffen: Die aktuelle Situation im Libanon

Im Libanon hat sich die Situation in den letzten Stunden deutlich zugespitzt. Die israelische Armee hat zur Evakuierung großer Teile von Süd-Beirut aufgerufen, da schwere Bombardierungen erwartet werden. Das betroffene Gebiet umfasst rund eine Million Menschen. Viele versuchen zu fliehen, doch in der gesamten Stadt stehen Straßen wegen des starken Verkehrs still.

Auch Gemeinden und Freunde unserer Projektpartner befinden sich in dem Gebiet. Zehntausende Menschen sind in Angst und Unsicherheit. Bereits über 58.000 Menschen wurden vertrieben. Familien mit Kindern und ältere Menschen mussten oft über Nacht ihre Häuser verlassen und wissen nicht, wann sie zurückkehren können.

Die Rolle der Kirche inmitten der Krise

Gerade in dieser Situation wird der Auftrag der Kirche deutlich: zu dienen und Hoffnung zu bringen.
Unsere Partnerorgansiation unterstützt derzeit Pastoren, Kleingruppenleiter und ihre Familien, die aus dem Süden des Landes oder aus besonders gefährdeten Gebieten Beiruts fliehen mussten. Die Gemeinde hilft mit Unterkunft, praktischer Unterstützung und seelsorgerlicher Begleitung. Gleichzeitig organisiert sie Gebetstreffen und prüft regelmäßig die aktuellen Bedürfnisse, um den betroffenen Menschen bestmöglich zu helfen.

Bitte steht mit uns im Gebet für:

• Schutz über dem Libanon und ein Ende der Gewalt
• Frieden und Gerechtigkeit für den gesamten Nahen Osten
• Trost und Hoffnung für betroffene Familien
• Weisheit, Kraft und Ruhe für alle Mitarbeiter, die sich um die wachsenden Nöte kümmern