Weit weg, tropisch heiß, Vokabeln lernen – an ihrer Einsatzstelle in Kambodscha, wo Regina für ein Jahr Kinder in Englisch unterrichtet, fiel es ihr nicht immer leicht: „Es gab eine Zeit, in der es mir nicht so gut ging. Alles war ein bisschen viel vielleicht auch ein kleiner Kulturschock.“
Ja, es gibt Dinge in Kambodscha, die für uns befremdlich sind. Zum Beispiel die Tradition, sich zur Feier des neuen Jahres im April mit Babypuder zu bewerfen. Aber vor allem machte Regina eine andere Sache zu schaffen:
„Ich habe mich einsam gefühlt und wusste nicht genau wohin mit mir“, berichtet sie weiter. „Am Sonntag im Gottesdienst kam mir dann auf einmal ein Gedanke: Ich bin hier, um zu dienen. Dienen bedeutet nicht, dass immer alles super ist. Es bedeutet auch nicht, dass man immer seinen Willen bekommt. Beim Dienen geht es um Treue. Da, wo es gesehen wird und da, wo es nicht gesehen wird. Auch Jesus hat gedient. In Markus 10 heißt es: „Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene.“ Und ich will doch sein wie Jesus. Dieser Gedanke hat so viel in mir gelöst. Ich hatte auf einmal eine ganz neue Freiheit und Freude. Gott will mich genau hier haben und ich habe mich entschieden: Ich will lieben, vertrauen und dienen!“
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