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Gemeinsam im Gebet für die Ukraine

Projekte – Projekt 5498 - Gemeinsam im Gebet für die Ukraine
18.04.2022

Ukraine - Angriffe auf Zivilisten, mangelnde Strom- und Wasserversorgung in mehreren Städten, Menschen auf der Flucht. In dieser Situation denken wir an alle, die von diesem Krieg betroffen sind.

Seit Beginn der Kämpfe stehen wir in engem Kontakt mit unseren Partnern in der Ukraine. Die Lage verändert sich ständig. Eines jedoch bleibt: Der Dank für jedes Gebet.

Wie sich die Situation für die Menschen und Christen in den letzten Tagen entwickelt hat, welchen Herausforderungen sie begegnen, woraus sie Hoffnung schöpfen und für was wir konkret beten können, erfahren Sie durch die Berichte unserer Geschwister und Partner.

Update vom 11.04.2022: Coworkers sagt Danke!

Am Wochenende war unsere Sammelstelle zum letzten Mal geöffnet. Wir konnten mit Ihrer Hilfe 130 Pakete annehmen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Die Pakete werden Ende April zusammen mit der Organisation "Lahai Roi" in die Ukraine gebracht.

Update vom 09.04.2022: Anhaltende Hilfe

Die Mitarbeiter der Gemeinde bereiten sich für ihre wöchentliche Reise nach Charkiw vor. Sie haben Lebensmittel gekauft und werden diese den Menschen vor Ort bringen. Bitte beten Sie für unsere Geschwister auf der bevorstehenden Reise nach Charkiw.

Update vom 05.04.2022: Lieferung von lebensnotwendigen Medikamenten

Ein Pastor aus Khakiv und seine Mitarbeiter lieferten etwa 2 Tonnen humanitäre Hilfe für Menschen in Not. Sie waren lange unterwegs, 11 Stunden von Ivano-Frankivsk nach Kropyvnytskyi und dann noch weiter nach Charkiw. Ein harter Weg, besonders für den Fahrer. Mehr als 30 Pakete mit Medikamenten konnten auch mitgebracht werden. Der Pastor beschreibt: „Heute erhielt ich viele Anrufe von älteren Menschen, die um Hilfe mit Medikamenten baten. Eine 83-jährige Frau sagte, ihr Sohn sei diese Woche an Fieber gestorben. Denn in Charkiw konnte ich keine Medikamente finden. Unsere Aufgabe ist es, so etwas zu verhindern."
Aufgrund der Nachricht, dass es in den Regionen Charkiw, Donezk und Luhansk bald zu schweren Kämpfen kommen kann, wird eine neue Flüchtlingswelle erwartet . Auf dem Rückweg zurück nach Iwano-Frankiwsk wird das Team deshalb mehrere Familien mit Kindern evakuieren und sie im Flüchtlingszentrum unterbringen. Bitte beten Sie für eine sichere Reise und dass vielen Menschen geholfen werden kann.

Update vom 02.04.2022: Erschreckende und ermutigende Nachrichten zugleich

Nachrichten über Gewalttaten und Todesopfer erhalten wir aus der Ukraine. „40 Tage des Krieges. Bucha, Irpen, Gostomel... Ich habe keine Worte und keine Tränen. Wie kann das sein? Es ist unmöglich zu glauben“, so schreibt uns ein Pastor aus Kharkiv.
Bitte beten Sie für die Menschen in den zerstörten Orten und für diejenigen, die Angehörige verloren haben, dass sie Trost erfahren.

In der verzweifelten Situation berichtet der Pastor dankbar ebenfalls davon, dass das geplante Flüchtlingszentrum in Iwano-Frankiwsk fast fertiggestellt ist. Am Sonntag konnte sich dort eine kleine Gruppe von Christen zum Gottesdienst treffen. Der Pastor beschreibt: "Es kamen wieder mehr Menschen, als wir erwartet hatten. Heute haben wir weitere Stühle gekauft - jetzt sind es etwa 40 Stück."

Update vom 30.03.2022: Gottes Bewahrung

Wenn es die Situation zulässt, macht sich einer der Pastoren aus Kharkiv auf den Weg in seine alte Heimat, um Lebensmittel und Medikamente zu den Gemeindemitgliedern zu bringen. Er berichtet uns am 30. März: „Wir sind angekommen. Wir haben einen langen Weg hinter uns mit vielen Straßenblockaden und Kontrollen und sind jetzt endlich zurück in unserer Heimatstadt. Welch eine Freude, auch wenn es bitter ist, so viele bekannte Häuser zerstört zu sehen. Gott hat wunderbar auf uns aufgepasst. Wir haben uns kurzfristig entschieden, eine andere Route zu nehmen, die wir normalerweise nicht fahren. Die russische Armee hat auf der anderen Route genau zu der Zeit, zu der wir dort gewesen wären, geschossen. Gottes Wille war es, dass wir den anderen Weg nehmen. Gott sei Dank!“ Weiter erzählt er von Vova, einem jungen Mann, der mit ihm unterwegs ist. Vovas ganze Familie, einschließlich seiner Frau und Kind, sind in Mariupol eingeschlossen. Er hat seit dem 2. März nichts mehr von ihnen gehört und weiß nicht, ob sie noch am Leben sind. Unser Partner bittet um Gebet für Vova und seine Familie, dass sie überleben und ein Weg gefunden werden kann, alle sicher zu evakuieren.

Update vom 26.03.2022: Lebensmittelpakete für die Ukraine  Machen Sie mit!

Um dem Mangel an Lebensmitteln direkt zu begegnen, laden wir Sie ein, Pakete mit Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln für die Menschen in der Ukraine zu packen. In Zusammenarbeit mit der Organisation „Lahai Roi“ werden die Pakete in die Südukraine gebracht. „Lahai Roi“ ist seit Jahren an der rumänisch-moldawischen Grenze engagiert und wird von einem ehemaligen Coworker mit geleitet. Dadurch entstand die Idee im Stuttgarter Coworkers Büro eine Annahmestelle einzurichten.

Wir freuen uns, wenn Sie ein oder mehrere Pakete packen und bei Coworkers vorbeibringen.

Welche Größe sollte das Paket haben?

Schuhkarton für eine Einzelperson oder Bananen- / Umzugskarton für eine Familie

Was darf in ein Paket gepackt werden?

  • Nudeln, Reis, Mehl, Konserven
  • Tee, Kaffee, Kakao, H-Milch
  • Müsli, Haferflocken, Knäckebrot
  • Shampoo, Zahnpasta, Feuchttücher
  • Vielleicht ein kleines Spielzeug
  • Ein persönlicher Gruß (in englischer oder ukrainischer Sprache) oder ein Bild machen ihr Paket unverwechselbar .

Wichtig ist, dass im Paket nur Lebensmittel (mind. 3 Monate haltbar) und Hygieneartikel enthalten sind. Bitte packen Sie keine Medikamente, Kleidungsstücke oder sonstige Dinge ein.

Wie soll das Paket verpackt werden?

Stabiler Karton, prall ausgefüllt, um ein sicheres Stapeln für den Transport zu gewährleisten, und fest verschließen. Die Pakete werden von uns nicht mehr geöffnet.

Wo und wann kann ich mein Paket abgeben?

Unsere Coworkers Annahmestelle in der Schickstraße 2, 70182 Stuttgart hat bis zum 9. April 2022 zu folgenden Zeiten geöffnet:

  • Dienstag und Donnerstag von 15-18 Uhr
  • Samstag von 10-15 Uhr

Update vom 15.03.2022: Unter Beschuss

Gott gebraucht die Christen, die im Land bleiben. Ein befreundeter Bibelschulleiter und seine Mitarbeiter kümmern sich um Soldaten und Zivilisten in Kiew und den Vororten. Dabei sind sie der ständigen Gefahr ausgesetzt, selbst unter Beschuss zu geraten. Im Campus der Bibelschule sind bereits drei Granaten eingeschlagen. Daraufhin hören wir:

„Wir preisen den Herrn, dass sich zu diesem Zeitpunkt niemand dort befand. Am meisten gelitten haben unsere Bibliothek mit theologischer Literatur, die Cafeteria und die technischen Räume. Es wurde versucht, einige Dinge zu "retten", aber ein neuer Beschuss setzte ein und verhinderte, dass unsere Mitarbeiter dies tun konnten. Auch wenn es für uns schmerzlich ist, verstehen wir, dass dies nicht mit dem Schaden verglichen werden kann, den der Krieg unserem Land insgesamt zufügt, vor allem nicht mit dem großen Schaden an Leben und Gesundheit vieler Ukrainer, den der Krieg jeden Tag anrichtet. Wir wissen auch, dass das Seminar nicht nur aus Ziegeln und Mörtel besteht, sondern eine Gemeinschaft von Mitarbeitern, Studenten und Absolventen ist, die sich dem Dienst an der Kirche und der Veränderung der Gesellschaft verschrieben hat, und genau das wollen wir auch weiterhin tun!“

Update vom 11.03.2022: Praktisches Zeugnis für Jesus

Trotz aller Verzweiflung, Trauer und Angst halten die Christen in der Ukraine an Gott fest und erleben, wie er Unmögliches möglich macht. Unser Partner berichtet:

„Wir können die Menschen, zu denen Gott uns gesandt hat, nicht aus der Ferne lieben und ihnen dienen. Aus diesem Grund setzt unser Team von Freiwilligen, das sich aus Lehrkräften, Studenten und Absolventen der Bibelschule sowie Vertretern der Ukrainischen Bibelgesellschaft zusammensetzt, seinen Dienst an den Bedürftigen fort. In den letzten Tagen haben wir dank der Gnade Gottes und der Unterstützung unserer Freunde…

… rund 250 Menschen aus dem Kriegsgebiet in die Westukraine evakuiert.
… hunderten von Menschen, darunter viele Mütter mit ihren Kindern, geholfen, aus der Zone der heftigen Kämpfe in den Städten Irpin und Butscha zu entkommen.
… mehrere Tonnen Lebensmittel an Menschen verteilt, die sich in Luftschutzkellern versteckt hielten, sowie an ältere Menschen, die in ihren Häusern eingeschlossen waren.
… zwei volle Beuteln mit Medikamenten (vor allem Fieber- und Schmerzmittel) an Luftschutzkeller in Butscha liefern können."

Diese Hingabe bleibt nicht unbemerkt. Unser Partner der Bibelschule berichtet weiter:

„Die Menschen – sie hatten sechs Tage in Kellern ohne Mobilfunkverbindung, Wasser, Nahrung und Strom verbracht – fragen immer wieder, ob wir absichtlich unser Leben riskieren, um ihnen zu helfen, anstatt in Sicherheit zu bleiben. Wenn sie den wahren Grund erfahren, warum wir das tun, versprechen sie, nach Kriegsende ins Seminar zu kommen. Das ist das beste Zeugnis, das wir geben können. Es ist wirklich schwierig, die Tränen zurückzuhalten, wenn wir mit ihnen sprechen. Außerdem ermöglichen uns diese Aktivitäten, das Evangelium weiterzugeben und mit den Menschen zu beten. Außerdem halten wir das Abendmahl mit ukrainischen Soldaten, die an Christus glauben, und ermutigen sie in ihrem Glauben. Trotz aller Schrecken, mit denen das ukrainische Volk konfrontiert ist, können wir sehen, dass Gott lebendig ist und unsere Hände benutzt. Gelobt sei Er!“

Update Anfang März: Auf der Flucht

Einer unserer Partner musste vor den Angriffen fliehen und schreibt:

„Zuerst mal ein wirklich aus der Tiefe meines Herzens kommendes: Danke! Danke! Danke für Eure Fürbitte! Die letzten zwei Tage waren ein unbeschreibliches Chaos. Es ging manchmal stundenlang nichts mehr, weil es nur zwei Abfertigungsschalter gab, aber tausende Ausreisesuchende. Es gab nichts zu essen oder trinken.“

Neben dem körperlichen Mangel erleiden die Menschen in der Ukraine unvorstellbaren inneren Schmerz. Unser befreundeter Partner berichtet weiter:

„An der Grenze begegnete ich einer Mutter mit drei Kindern, aufgelöst in Tränen, weil sie ihren volljährigen Sohn nicht mitnehmen durfte. Er musste wegen der Mobilmachung zurückbleiben. Andere Männer haben es gar nicht versucht, haben nur ihre Frauen mit Kindern losgeschickt. Überall hörte man schreiende Frauen, weinende, oft hysterische Menschen.“

In all dem Leid erleben wir, wie Gott Menschen begegnet:

„Mit uns reiste auch ein Mann. Wir trafen ihn am Flughafen, als wir wegen des Fliegeralarms raus mussten. Wir nahmen ihn mit, zuerst nach Irpen, dann mit auf die Reise. Er kam zum ersten Mal mit Christen in Kontakt, sagte uns mehrmals, wie dankbar er uns ist, dass wir uns um ihn gekümmert haben. Wir haben Kontakte ausgetauscht. Beten wir doch, dass er zu Jesus findet.“

Mitten im Krieg tut Gott Wunder und begegnet Menschen.

Update Anfang März: Russland greift die Ukraine an

Der befreundete Leiter einer Bibelschule in der Hauptstadt Kiew schrieb zu Beginn der Kämpfe:

„Russland hat heute einen wirklichen Krieg begonnen. Im Moment sind wir in Sicherheit. Wir haben Lebensmittel und Wasser für Vollzeitstudenten und Lehrkräfte. Wir bereiten uns darauf vor, Fliehende aus der Ostukraine bei uns auszunehmen.“

Einen Tag darauf erreichte uns diese Nachricht aus der Bibelschule:

„Die Russische Föderation bombardiert viele Orte und Städte. Das ist ein Krieg in vollem Umfang. Auch Kiew ist unter Beschuss. Wir sind weiterhin in Sicherheit. Dozenten, Studenten, Missionare und Flüchtlinge aus dem Osten sind bei uns. Wir nehmen Flüchtlinge aus östlichen Städten auf, obwohl Russland einen Flughafen in der Nähe des Seminars bombardiert. Bitte beten Sie für uns.“

Die angespannte Situation hält weiter an. Der Leiter der Bibelschule gibt uns einen Einblick, dass neben der Angst vor dem Krieg auch humanitäre Herausforderungen zu bewältigen sind. Er schreibt:

„Zwei Mitarbeiter und ein Absolvent wurden zusammen mit ihren Familien erfolgreich aus der Zone der heftigen Kämpfe in den Außenbezirken von Kiew, nicht weit von unserem Campus entfernt, evakuiert. Sie sind jetzt in Sicherheit. Es gibt noch eine weitere Familie, zu der wir keine Verbindung haben und für die wir Sie bitten, weiter zu beten. Das Gleiche gilt für viele andere Menschen, darunter ältere Menschen, Behinderte, Frauen und Kinder, die sich in den besetzten Gebieten aufhalten und mit ernsten humanitären Problemen konfrontiert sind, wie z. B. dem Mangel an Lebensmitteln, Wasser, Medikamenten und Heizmöglichkeiten (es wird in den nächsten Tagen kalt)."

Danke für jedes Gebet

Im Gebet und in der praktischen Unterstützung stehen wir den Christen in der Ukraine und den Nachbarländern zur Seite. Neben dem Dienst in der Ukraine leistet auch eine unserer Partnerorganisation in Rumänien sofortige Hilfe und unterstützt im Grenzgebiet bei der Erstversorgung geflüchteter Menschen.
Unsere Partner sind sehr dankbar für jedes Gebet. Wir beten für eine friedliche Lösung im Land ohne viel Schaden und Leid und dass die Christen an ihrem Glauben festhalten können. Wir glauben, dass Jesus selbst sie tröstet und sie durch seine Kraft ihren Mitmenschen die Hoffnung des Evangeliums nahebringen können.

Vielen Dank, wenn Sie für die Anliegen unserer Partner im Gebet einstehen:

  • dass die Angehörigen und Freunde all derer, die bereits in diesem Krieg getötet wurden, Trost erfahren.
  • dass diejenigen, die dringend evakuiert werden müssen, Hilfe und Rettung bekommen.
  • dass Menschen im Leid Jesus kennenlernen dürfen.
  • dass die Gemeinde Jesu zusammenhält und ein Zeugnis des Friedens ist.

Beten Sie mit, dass trotz dieser chaotischen und angsteinflößenden Situation Jesus bekannt gemacht und geehrt wird!

Gerne möchten wir unsere Partner in der Ukraine auch finanziell unterstützen. Sie können mithelfen und hier spenden.