Sie sitzen auf dem Gehweg und preisen Gott. Aus einer evangelistischen Arbeit unter Obdachlosen ist auf den Straßen von Guatemala-Stadt eine kleine Gemeinde entstanden. Die Mitarbeiter bieten auch Programme für Kinder an, die mit ihren Eltern auf der Straße leben. So auch für die Kinder von Yesica. Unser Partner berichtet: „Yesica war obdachlos und hatte sieben Kinder. Einge Kinder verstarben, eines verschwand.“ Doch drei Kinder fanden bei Yesicas Schwester Mireya ein neues Zuhause. Trotz ihrer eigenen Armut kümmerte sie sich aufopferungsvoll und unsere Partnerorganisation ermöglichte den Kindern den Schulbesuch. Vor einiger Zeit verstarb Mireya jedoch an Nierenversagen. Ihre letzten Worte waren: „Herr Doktor, die Kinder brauchen Buntstifte.“ Diese Worte bewegen uns tief. Sie zeigen die außergewöhnliche Hingabe, mit der sich jemand für diejenigen einsetzt, mit denen sonst keiner etwas zu tun haben möchte. Mit Ihrer Hilfe erreichen wir noch mehr Menschen auf den Straßen von Guatemala-Stadt.
