Aller Anfang ist schwer, auch für Stephanie, die bei ihrem zweiten Einsatz mit Coworkers zwar wieder auf den Philippinen ist, aber an einem völlig neuen Standort arbeitet. Neue Insel, neues Heim, neues Team. Gleichgeblieben ist ihr Herz für Kinder, die von der Straße kommen. Mit ihrem landwirtschaftlichen Know-how hilft sie in einem Kinderheim auf der Insel Leyte dabei, ein altes Grundstück in Ackerland zu verwandeln. Die Erträge sollen die Ernährung der Kinder bereichern und ihre Körper kräftigen. Das Haus als Zufluchtsort soll zugleich dazu beitragen, ihre Seelen zu heilen.
Doch der Neubeginn ist auch mühsam. „Neuer Ort, neue Kultur, neue Sprache – das kostet mich viel Kraft. Ich mache mir viele Gedanken zu meinem Dienst hier, besonders in dieser Zeit des Ankommens und Orientierens. Dienen verlangt von mir immer wieder eine bewusste Entscheidung: eine Meile mehr zu gehen, auch wenn es niemand sieht; dranzubleiben, auch wenn Anerkennung der Menschen um mich herum ausbleibt; bewusst weiterzumachen in dem Wissen, dass es Gottes Weisung war, die mich an diesem neuen Einsatzort arbeiten und leben lässt.“ Stephanie kann zu Beginn ihrer zweiten Einsatzzeit manches noch nicht erkennen, aber sie vertraut, dass Gottes Plan für die Kinder hier bereits wirksam ist und dass sie Teil dieses Plans ist.
Die Extrameile mit Straßenkindern
