Ein Abschied ist der Anlass, dass ausnahmsweise ich diesen Leitartikel schreibe: In wenigen Wochen gehe ich in Elternzeit. Eine Frage ist mir in meinen 13 Jahren bei Coworkers oft begegnet und wurde mir auch in letzter Zeit häufig gestellt: „Wie können wir in dieser krisenhaften Welt Hoffnung haben?“ In der Bibel lesen wir, dass auch die Juden unter König Xerxes wenig zu hoffen hatten – sie sollten alle ermordet werden. Doch Gott handelte außergewöhnlich. Zur Rettung seines Volkes nutzte er weder eine Armee noch einen mächtigen Herrscher oder Propheten, sondern eine junge Frau: Esther. „Vielleicht bist du gerade deshalb Königin geworden, um die Juden aus dieser Bedrohung zu retten!“, war ihr zugesprochen Guter Hoffnung sein worden. Und Esther nahm ihren Platz ein. Das spreche ich auch Ihnen zu: Nehmen Sie Ihren Platz ein! Gebrauchen Sie die Gaben und Ressourcen, die Ihnen gegeben sind, für Gott und andere. Entscheiden Sie sich, Hoffnung zu leben, und geben Sie die Hoffnung weiter, die wir in Jesus haben. In dieser Ausgabe lesen Sie von Menschen, die genau diese Entscheidung getroffen haben.
Ihre Désirée Holzäpfel
Guter Hoffnung sein
